Zwei Güterzüge
Der Natur und dem Menschen zuliebe: Keine Bahntrasse

Neue Bahntrasse
Mannheim‐Karlsruhe

Diese Bür­ger­initia­tive soll alle betrof­fenen Gemeinden ver­treten, die durch den erfor­der­li­chen Neubau der Strecke zwi­schen Mann­heim und Karls­ruhe (u. a. die Gemeinden Plank­stadt, Eppel­heim, Ofters­heim und Grenzhof) unzu­mut­barer Lärm‐ und Umwelt­be­la­stung aus­ge­setzt werden.

Protest der Landwirte mit einer Traktorenkette am Gründonnerstag

Protest der Landwirte gegen die geplante Güterbahntrasse bei Plankstadt
Medi­en­ver­treter von Fern­sehen, Radio und der Presse trafen sich am Grün­don­nerstag zum Informations‐Termin in Ste­fans Restau­rant in Eppel­heim. Im Hin­ter­grund die Trak­to­ren­kette der Land­wirte aus der Region.

Bauern aus der Umge­bung der geplanten Güter­bahn­trasse bil­deten mit ihren Trak­toren eine zehn Kilo­meter lange Kette zwi­schen Eppel­heim und Plank­stadt, die den Ver­lauf der geplanten Trasse nach­stellte. Die Land­wirte aus der Region fürchten unter anderem eine Zer­schnei­dung ihrer Gemeinden und eine Gefähr­dung der Exi­stenz­grund­lage ihrer Betriebe.

Unter­stützt wurden die Land­wirte von Hei­del­bergs Ober­bür­ger­mei­ster Prof. Dr. Eckart Würzner (par­teilos), der Eppel­heimer Bür­ger­mei­sterin Patricia Reb­mann (par­teilos), Ofters­heims Bür­ger­mei­ster Jens Geiß (CDU) und Ver­tre­te­rinnen und Ver­tre­tern der Gemeinde Plank­stadt.

Unsere Forderungen

  • Keine Zer­schnei­dung unserer Gemeinden
  • Keine Zer­stö­rung der gewach­senen Orts­struk­turen
  • Keine Ver­nich­tung der Exi­stenz­grund­lage unserer Land­wirt­schaft
  • Keine Zer­stö­rung der Lebens­räume von geschützten Tier­arten und der Fauna
  • Größt­mög­li­cher Lärm­schutz und mög­liche Tun­nel­lö­sungen müssen bereits jetzt berück­sich­tigt werden
  • Wir for­dern zusätz­liche Gut­achten, die von unab­hän­giger Stelle erstellt werden
  • Inter­es­sen­kon­flikte inner­halb der Bahn und deren Dienst­lei­ster dürfen nicht sein
  • Kosten­ein­spa­rungen und Pro­fit­denken der Deut­schen Bahn dürfen nicht zula­sten der Bevöl­ke­rung gehen

Aktu­elle Pla­nung Bahn­trasse Mannheim‐Karlsruhe: Die grünen Linien stellen die noch mög­li­chen Tras­sen­ver­läufe dar. (Ver­grö­ßerte Ansicht durch Klick auf die Karte)

Geplante Trassenführung der Bahn für die neue Güterzugtrasse
Die Karte wurde mit Open­StreetMap und dem PDF „Seg­ment­ver­gleiche“ des Dia­log­fo­rums Mannheim‐Karlsruhe vom 31. Januar 2022 erstellt. Quelle: 5. Dia­log­forum Mann­heim Karls­ruhe vom 31.01.2022 | Als PDF her­un­ter­laden  (Segmentvergleiche_150t_winner_print.pdf)

Es ist ein offenes Geheimnis: Die Deutsche Bahn favorisiert die Trasse zwischen Plankstadt und Eppelheim, und zwar trotz vieler Stellungnahmen von Gemeinden, der Stadt Heidelberg, Verbänden und Naturschutzverbänden.

Trotz der bekannten Zahlen/Daten/Fakten bleibt die Deut­sche Bahn bei der bis­he­rigen Tras­sen­füh­rung zwi­schen Plank­stadt und Eppel­heim:

  • Ver­stoß gegen das Bün­de­lungs­gebot
  • hohe Raum­wi­der­stände bis zur höch­sten Klasse
  • keine Berück­sich­ti­gung bestehender Lärm­be­la­stungen
  • hohe Ver­kehrs­dichte (z. B. Auto­bahnen, Bun­des­straßen)
  • Zer­stö­rung wert­voller Bio­tope und geschützter Tier­arten
  • Ver­nich­tung einer der letzten bestehenden Grün­flä­chen

Die günstigste Trasse mit minimalem Lärmschutz soll gebaut werden.

In Aus­sicht genommen ist die kosten­gün­stigste Trasse. Lärm­schutz wird auf das gesetz­liche Min­destmaß redu­ziert. Auch das Bun­des­mi­ni­ste­rium für Digi­tales und Ver­kehr sieht keine Ver­an­las­sung, bereits jetzt abseh­bare zusätz­liche Lärm­schutz­maß­nahmen mit­auf­zu­nehmen.

‍Es ‍ist ‍davon ‍aus­zu­gehen, ‍dass ‍auf ‍Basis ‍der ‍ernst­haft ‍in ‍Betracht ‍kom­menden ‍Lini­en­va­ri­anten ‍Ende ‍2022 ‍/ ‍Anfang ‍2023 ‍eine ‍Antrags­va­ri­ante ‍für die neue Bahn­trasse Mannheim‐Karlsruhe erstellt ‍wird. ‍Diese ‍Vari­ante ‍wird ‍ die ‍Grund­lage ‍zur ‍Umset­zung ‍des ‍Aus­baus ‍zwi­schen ‍Mann­heim ‍und ‍Karls­ruhe sein. ‍Jetzt ‍wird ‍über ‍die ‍Rah­men­be­din­gungen ‍dis­ku­tiert ‍und ‍Fest­le­gungen ‍getroffen. ‍Wenn ‍die ‍Antrags­va­ri­ante ‍fest­ge­legt ‍ist, ist es viel­leicht zu spät.

Aktiv werden und mitmachen!

Auch kleine Schritte sind wichtig und können schon viel bewegen.Gemeinsam hat die eigene/einzelne Stimme mehr Gewicht. Jede Stimme zählt!

Ins­be­son­dere freuen wir uns über Unter­stützer, die Auf­gaben über­nehmen und aktiv mit­wirken möchten, um unsere Sache zu ver­treten. Mit Ein­trag in unsere Unter­stüt­zer­liste und den optio­nalen Zustim­mungen sind letzt­lich kei­nerlei Ver­pflich­tungen oder Kosten ver­bunden. Die Zustim­mungen können jeder­zeit wider­rufen werden

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