Stadt Heidelberg sieht Planungen zum Neubau der Güterbahntrasse kritisch

Was ist das Bahnprojekt Mannheim-Karlsruhe? Welcher Bezug besteht zu Heidelberg?Der Abschnitt Mannheim-Karlsruhe ist Teil des verkehrlich stark belasteten Eisenbahnkorridors Rotterdam-Genua. Die Deutsche Bahn sieht den Bau von zwei zusätzlichen Gleisen für den Güterverkehr zwischen Mannheim und Karlsruhe vor, um die Kapazität auf dieser Verbindung zu erhöhen.Derzeit werden durch die DB Netz AG verschiedene Linienkorridore und Streckensegmente auf beiden Seiten des Rheins geprüft, bewertet und entwickelt.Einer der verbliebenen Linienkorridore führt durch den Landschaftsraum zwischen Heidelberg/Eppelheim im Osten und Plankstadt/Oftersheim im Westen.→ Mehr lesen bei heidelberg.de

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1300 Menschen bilden eine Menschenkette gegen die geplante Güterzugstreckenvariante

Bürger:innen, Verbände, Landwirtschaft und Politik reichen einander die Hand, als klares Nein gegen den geplanten rechtsrheinischen Linienkorridor 1007 - Trassenneubau zwischen den Gemeinden Plankstadt/Eppelheim, Heidelberg und darüber hinaus über St. Leon-Rot weiter nach Karlsruhe.Durch den Bau der Trasse wird die Existenz unserer Landwirte vernichtet, Getreide von über 300.000 Broten fällt der Trasse zum Opfer. Die Zerschneidung und Einkesselung der Gemeinden wird für die billigste Trassenvariante in Kauf genommen. Sehr geringer Abstand zu Siedlungsgebieten, besonderer Schutz von Biotopvernetzungen, sowie die Einschränkung zukünftiger Planungen wichtiger Infrastruktur und Denkmalschutz werden vom Planungsteam der Deutschen Bahn gar nicht bzw. zu wenig berücksichtigt.Rund 1300 Menschen versammelten sich heute Abend auf dem Feldweg zwischen Eppelheim und Plankstadt, um gegen den Bau der Güterbahntrasse zwischen ihren Gemeinden zu demonstrieren:Erste Eindrücke von der Demonstration  Auch der Nachwuchs ist mit Schildern dabei Der Trassenverlauf wurde mit Feuer markiert Fotos: Caren Thönnessen Lesen Sie auch den Artikel in der Rhein-Neckar-Zeitung:"Hand in Hand für unseren Lebensraum" demonstrierten am Sonntagabend eine Zahl von über 1000 Menschen friedlich auf den landwirtschaftlichen Flächen zwischen Eppelheim und Plankstadt.→ https://www.rnz.de/region/rhein-neckar_artikel,-_arid,982906.html. . . und den Bericht in der Schwetzinger Zeitung:Das ist rekordverdächtig: Über 1000 Menschen, darunter viele Bürger der betroffenen Kommunen, Landwirte und Politiker, stehen gemeinsam zusammen und protestieren friedlich gegen die Bahntrasse.→ https://www.schwetzinger-zeitung.de/orte/plankstadt_artikel,-plankstadt-ueber-1000-menschen-protestieren-gegen-bahntrasse-bei-plankstadt-_arid,2007672.htmle

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Presseerklärung: Nein zum Linienkorridor 1007 (R6) zwischen Plankstadt und Eppelheim

Plankstadt, 16. Oktober 2022Pressemitteilung: Hand in Hand für unseren LebensraumBürger:innen, Verbände, Landwirtschaft und Politik reichen einander die Hand, als klares Nein gegen den geplanten rechtsrheinischen Linienkorridor 1007 - Trassenneubau zwischen den Gemeinden Plankstadt/Eppelheim, Heidelberg und darüber hinaus über St. Leon-Rot weiter nach Karlsruhe -.Durch den Bau der Trasse wird die Existenz unserer Landwirte vernichtet, Getreide von über 300.000 Broten fällt der Trasse zum Opfer. Die Zerschneidung und Einkesselung der Gemeinden wird für die billigste Trassenvariante in Kauf genommen. Sehr geringer Abstand zu Siedlungsgebieten, besonderer Schutz von Biotopvernetzungen, sowie die Einschränkung zukünftiger Planungen wichtiger Infrastruktur und Denkmalschutz werden vom Planungsteam der Deutschen Bahn gar nicht bzw. zu wenig berücksichtigt.Fakten aus dem Bundesverkehrswegeplan 2030Widerspruch zu den aktuellen Planungen der DBes wird kein Trassenneubau zwischen dem Ende der Neubaustrecke (NBS) Frankfurt/Main – Mannheim-Waldhof und dem Beginn der NBS Durmersheim/ Bashaide – Basel gefordertein Anschluss aller Güterzüge an den Rangierbahnhof Mannheim und den Güterbahnhof Karlsruhe muss nicht seinDie Deutsche Bahn widersetzt sich in diesen und anderen Punkten den gesetzlichen Vorgaben und wirbt in der Öffentlichkeit sogar mit der Notwendigkeit eines kompletten Trassenneubaus. Das üppige DB-Werbebudget wurde effektiv eingesetzt, und die Politik undTeile der Öffentlichkeit hinterfragen die Planungsvorhaben der Deutschen Bahn nicht. Bei dem letzten DB Workshop kam dann ein Teil der Wahrheit durch einen DB Mitarbeiter ans Licht: „Der MA Rangierbahnhof hat veraltete Technik, der nur den Einzelwagenverkehr [in der heutigen händischen Form] ermöglicht. Eine Kapazitätssteigerung [wie durch die bis 2030 einzuführende digitale automatische Kupplung bei Güterwagen] ist hier nicht möglich und insofern kein Vorteil für die Anbindung ans Netz“…

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Flashmob am 16. Oktober – Hand in Hand für unseren Lebensraum

Jetzt seid IHR gefragt! Solidarisch stehen wir Bürger:innen mit der Landwirtschaft zusammen, für die Erhaltung unseres Lebensraums, regionale Landwirtschaft, Existenz der Landwirte, Naherholungsgebiet, letzte zusammenhängende Grünfläche, Schulweg, etc. – eine Region in der man gerne lebt!Wir bitten Sie um PersonenSTARKE Unterstützung an diesem TagWie? Das ist ganz einfach – aktivieren Sie! so viele Menschen wie möglich für diesen Tag.Wann: 16. Oktober, 17.30 UhrTreffpunkt: Feldweg zwischen Stephans Eppelheim und Plankstadt, vor dem Bruchhäuser Weg Mitbringen: elektrische Kerzen / Grablichter /Taschenlampen / Handylampen / LaternenWichtig! Wir benötigen für diesen Tag auch ehrenamtliche Helfer, für Aufbau sowie Ordner. Sie können es sich zeitlich einrichten, von 16 bis 20 Uhr mitzuhelfen? Dann melden Sie sich bitte per E‑Mail bei alexandra.ulrich@keine-bahntrasse.deBis spätestens zum 10. Oktober 2022. Vielen Dank für Ihr zahlreiches Kommen.Ihre BIP – www.keine-bahntrasse.de

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Statement der Stadt Heidelberg und der Umlandkommunen zur geplanten Linienführung der DB Netz AG

Ausbau der Bahntrasse Mannheim – Karlsruhe zerschneidet gemeinsamen LandschaftsraumDie Stadt Heidelberg und die Nachbargemeinden Plankstadt, Eppelheim, und Oftersheim haben sich in einer gemeinsamen Stellungnahme gegen den Neubau einer zweispurigen Bahntrasse durch den Landschaftraum im westlichen Bereich der Heidelberger Gemarkung ausgesprochen. Sie richteten das Schreiben an den Verband Region Rhein-Neckar (VRRN), der hier eine Vermittlerrolle zwischen den Kommunen und der Deutschen Bahn AG einnimmt.Hintergrund: Ausbau des Güterverkehrsnetzes zwischen Mannheim und KarlsruheDer Abschnitt Mannheim-Karlsruhe ist Teil des verkehrlich stark belasteten Eisenbahnkorridors Rotterdam-Genua. Die Deutsche Bahn sieht den Bau von zwei zusätzlichen Gleisen zwischen Mannheim und Karlsruhe vor, um die Kapazität auf dieser Verbindung zu erhöhen.Derzeit werden durch die DB Netz AG verschiedene Linienkorridore und Streckensegmente auf beiden Seiten des Rheins großzügig geprüft, bewertet und entwickelt. Einer der Linienkorridore führt durch den Landschaftsraum zwischen Heidelberg/Eppelheim im Osten und Plankstadt/Oftersheim im Westen.Gründe gegen den TrassenverlaufDer Landschaftsraum zwischen den einzelnen Siedlungsbereichen, der eine wichtige Erholungsfunktion hat, würde nach Ansicht der vier Kommunen durch eine neue Güterbahntrasse zerschnitten. Es sprächen zudem mehrere Gründe, wie der zu geringe Abstand zu Siedlungsflächen, Natur- und Denkmalschutz, Wegfall von landwirtschaftlichen Nutzflächen, besonderer Schutz von Biotopvernetzungsgebieten sowie die Einschränkung zukünftiger Planungen wichtiger Infrastruktur, dagegen. Beispielsweise sind zwei Siedlungsbereiche auf Heidelberger Gemarkung weniger als 250 Meter von der geplanten Trasse entfernt, obwohl die Vorgabe mindestens 250 Meter beträgt. Der denkmalgeschützte Grenzhof würde durch die Trasse von den umliegenden Flächen und der Landschaft komplett abgeschnitten werden. Auch die südliche Entwicklungsfläche des PHV würde mit dem Entstehen dieser Trasse von allen Seiten abgeriegelt, was die attraktive Entwicklung des neuen Stadtteils…

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Bahntrasse bei Plankstadt: „Dialogforum war nur ein Monolog“

Schwetzinger Zeitung | 23. 09. 22Die Streckenführung zwischen Plankstadt und Eppelheim ist nun in der engeren Auswahl und die Bürgerinitiative kritisiert die diesbezügliche Veranstaltung der Bahn.Zur Meldung →

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Bahntrasse Mannheim-Karlsruhe – warum sich Heidelberg und Nachbarn gegen Ausbau wehren

HEIDELBERG 24 | 14. 09. 22Heidelberg - Massiver Protest an der geplanten Linienführung der Bahntrasse zwischen Mannheim und Karlsruhe! Was die Kommunen Heidelberg, Eppelheim, Plankstadt und Oftersheim kritisieren . . .Zur Meldung →

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„Mitten durch Feldflur“ – Protestnote gegen Güterbahn‐Trasse

Mannheimer Morgen | 13. 09. 22Noch ist die Variante nur eine von mehreren angedachten, möglichen Trassen. Doch dass sie überhaupt nun in der Diskussion aufgetaucht ist, sorgt für Unruhe und Kritik in Heidelberg und einigen Umlandgemeinden: Die Bahn sucht für die neue Gütertrasse Rotterdam-Genua eine Route – und bezieht nun offenbar auch eine mögliche Gleisführung im Heidelberger Westen ein, die laut Oberbürgermeister Eckart Würzner „mitten durch die Feldflur“ führe.Zum Artikel

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Positionspapier der BIP mit der Forderung an die DB nach Suchraumerweiterung

Wir haben eine Expertise  bei HC Hohnecker-Consult von Prof. Dr. Hohnecker erstellen lassen. Das Unternehmen ist auf die Beratung bei der Planung und Ausführung von Vorhaben sowie der Entwicklung und Weiterbildung im Bereich „Spurgeführte Systeme & Öffentliches Verkehrswesen“ im Sinne von „Value Added Engineering“ (Wertanalyse) ausgerichtet. Dabei spannt sich der Bogen von der Ideenfindung über Vorstudien bis zur Begleitung der Entwurfs- und Ausführungsplanung.Wir erhielten eine sehr detaillierte Expertise, die wir gerne allen Beteiligten in einer Kurzform vorstellen möchten.Für weiterführende Fragen stehen wir gerne jederzeit zur Verfügung. Positionspapier (PDF) Karte alternative Trasse von Hohnecker

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Bahntrasse gefährdet Schweine-Weide

Rhein-Neckar-Zeitung | 29. 04. 22Landwirt Holger Koch hat am Grenzhof eine Freifläche für Schweine gebaut. Die neue Güterstrecke könnte durch seine Weide führen.Die 160 Schweine von Landwirt Holger Koch fühlen sich auf der Schweine-Weide nahe des Grenzhofs sauwohl. Doch wie lange Koch seine Tiere dort noch halten kann, ist ungewiss . . . Zum Artikel

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