Jetzt formiert sich der Widerstand

Rhein‐Neckar‐Zeitung | 19. 2. 2022

Eppelheim/Plankstadt/Oftersheim

In Plank­stadt wurde eine Bür­ger­initia­tive gegen geplante Tras­sen­va­ri­anten der Bahn­strecke Mannheim‐Karlsruhe gegründet.

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Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Sebastian

    Liebe Michaela Knauer,

    ja, die Frage wann man denn der Ankün­di­gung folgt, den Ver­kehr zu redu­zieren ist eine sehr sehr gute Frage… Das beginnt genau dann wenn der Ver­brau­cher seine Anwand­lungen ablegt, dass immer Alles, zu jeder Zeit, in so großer Menge vor­handen sein muss, dass auch nach dem Kauf über dem per­sön­li­chen Bedarf des letzten Kunden noch was im Regal steht. Völlig egal ob es ver­fault und weg­ge­worfen werden muss, es muss nur da sein. Sonst regen sich irgend­welche Kon­sum­ter­ro­ri­sten wieder auf, bekommen womög­lich einen Herz­an­fall. Also, am besten Sie leben nur noch aus Ihrem Garten und kaufen allen­falls ein biss­chen Brot und zum Sonntag mal ein kleines Stück Fleisch. Dann über­zeugen Sie Mil­lionen andere Men­schen, es Ihnen gleich zu tun.

    Kleiner Tipp: Deutsch­land ist Export­welt­mei­ster… Unter anderem auch weil wir unsere Hüh­ner­fleisch­ab­fälle aus der Pro­duk­tion der ach so tollen Chicken McNug­gets (erhält­lich u.a. in der Spei­se­gast­stätte zum Gül­denen M) in Kühl­con­tainer stopfen, auf den Güterzug laden und nach Ita­lien karren. Von dort geht es via Mit­tel­meer nach Afrika, dort soll man davon leben…

    In Afrika Exi­stenzen zer­stört, hier den Ver­kehr erwei­tert und damit die Umwelt bela­stet, die Men­schen hinter den zer­störten Exi­stenzen aus Afrika kommen hierher, dann haben wir ein sog. Flücht­lings­pro­blem. Mit sol­chen frga­wür­digen Dingen möchte ich gar kein Export­welt­mei­ster sein. Aber Haupt­sache wir fliegen jähr­lich 2x in den Urlaub und wun­dern uns wie das Kerosin zum Flug­hafen kommt. Selbst­ver­ständ­lich in vielen Fällen mit der Bahn. Denn der LKW kann diese Massen nicht mehr trans­por­tieren.

    Ein­fach mal beim Konsum anfangen und denken… Dann wird alles wieder gut:-)

    Viele Grüße von einem Plank­städter Ein­wohner der noch in der Lage ist, selbst zu denken…
    Seba­stian

    1. Anonymous

      Lieber Seba­stian,
      viel­leicht inve­stierst du etwas Zeit und stu­dierst das Posi­ti­ons­pa­pier. Es geht auch anders

  2. Michaela Knauer

    Hallo,
    ich heiße Michaela und wohne in Dos­sen­heim.
    Ich bin so gerne mit dem Rad in der Umge­bung Hirschacker, Grenzhof, Schwet­zingen
    Plank­stadt, Fried­richs­feld unter­wegs. Ich muss ja jetzt schon bei meinen Touren die ganzen Auto­bahnen, Güter­trassen, Auto­straßen ständig queren, über­queren und das biss­chen unbe­rührte Natur um Plank­stadt, Alteich­wald, Schwet­zingen, Grenzhof auch noch zu zer­stückeln mit dieser neuen Trasse finde ich schreck­lich!!!! Ich bin sehr bestürzt und traurig.
    Wo soll man dann noch in eurer Umge­bung Rad fahren?
    Ich werde nun regel­mäßig eure Home­page besu­chen um mich so wenig­stens auf dem Lau­fenden
    zu halten. Danke, dass ihr euch da wert, warum muss man den über­haupt diese Trasse bauen,
    man sollte end­lich mal anfangen den Ver­kehr zu redu­zieren!
    ich wün­sche euch viel Kraft, Mut und Zuver­sicht!
    Herz­liche Grüße aus Dos­sen­heim

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